„Eine intakte Welt, in der alle Menschen angstfrei und in Frieden miteinander leben.“

Diskriminierungsfreie Teilhabe und Mitwirkung

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3 Kommentare zu „VisionTeilhabe“

  1. Finde ich sehr humanistisch und wichtig, behinderte und benachteiligte Menschen aktiv einbinden in das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben, denn gerade diese Menschen haben oft große, unerkannte oder kaum genutzte Talente, Fähigkeiten, wertvolle innere Schätze und sie wollen was tun und bewegen. Habe das mit- in meiner Familie selber erleben dürfen, wie man solche Menschen, beginnend mit jungen Leuten bisher oft zu wenig individuell und persönlich fördert und fordert. Einige Träger von Einrichtungen und Verbänden leben gut mit der Leistung solcher Menschen, aber es wird dann doch vieles nicht ermöglicht oder scheitert am Geld, weil Maßnahmen und Projekte oft zeitlich enden und die vertrauten Betreuer und Mitarbeiter dann auch weg sind. Diese Menschen müssen mit der Teilhabe auch fair entlohnt werden oder man kann mit einem BGE ihnen Zukunftschancen besser und sicherer ermöglichen.

  2. Was mich berührt und stört, viele Vereine, Verbände und Netzwerke beschäftigen sich mit dieser Thematik, aber oft jeder für sich alleine, man will alleine an mögliche Fördermittel und Fördertöpfe von Land, Bund und EU kommen, da haben es die bekannten großen Verbände einfacher mit ihren Projektabteilungen und erfahrenen Leuten. Mir fehlt da ein ehrliches und vorbehaltloses Zusammenwirken aller Akteure vor Ort und auch überregional, gemeinsam die einzelnen Aufgaben und Themen bewältigen, bearbeiten, den betroffenen Menschen noch mehr und auf lange Sicht helfen. Die staatlichen Kostenträger schreiben Maßnahmen und Projekte meist nur befristet aus, Verlängerungen sind da eine Ausnahme und so wechseln oft auch die engagierten Mitarbeiter oder Leute von den Trägern dieser Vorhaben, viele Jobs sind atypisch befristet und oft ohne Zukunft für die, die eben anderen Menschen gerne mit Herz und Seele helfen. Das aufgebaute Vertrauen von Teilnehmern und Betreuten zu den Betreuern oder Projektmitarbeitern wird so oft abgebrochen, nicht wenige Leute fallen so wieder in leere Löcher sinnbildlich zurück. Hier muss sich zukunftsorientiert was ändern im Sinne aller Beteiligten.

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